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Von 41 auf 69 Punkte: Wie ATIS sein EcoVadis Rating mit Tanso verbessert hat

Tanso Case Study mit ATIS

Über ATIS

ATIS GmbH hat sich auf die Konstruktion und Fertigung kundenspezifischer Maschinenbauteile und Sondermaschinen spezialisiert – unter anderem für die verarbeitende Industrie, die Lebensmittelindustrie, die Automobilteilindustrie und die Lasertechnik. Durch eine hohe Fertigungstiefe bietet ATIS technisch anspruchsvolle Lösungen aus einer Hand – von der Beratung und Konstruktion über die Fertigung bis zur Montage und technischen Dienstleistungen.

Ausgangslage: EcoVadis als klare Geschäftsvoraussetzung

ATIS wurde 2024 erstmals von einem ihrer größten Kunden zur verpflichtenden Teilnahme am EcoVadis-Rating aufgefordert – inklusive einer klar definierten Mindestpunktzahl. Im ersten Durchlauf erreichte das Unternehmen 41 Punkte, gefordert waren 44, und lag damit knapp unter der erforderlichen Schwelle. Das EcoVadis-Rating entwickelte sich dadurch von einer formalen Lieferantenabfrage zu einer geschäftskritischen Voraussetzung. Die Verbesserung der Bewertung wurde zur strategischen Notwendigkeit, um die Kundenbeziehung langfristig abzusichern.

Bis dahin war Nachhaltigkeit im Unternehmen nicht strukturell verankert. Weder ein formalisierter ESG-Prozess noch ein Nachhaltigkeitsbericht oder eine CO₂-Bilanzierung existierten. Mit der expliziten Kundenanforderung rückte das Thema Nachhaltigkeit erstmals in den strategischen Fokus.

VSME als strukturierte Grundlage für EcoVadis

Statt den EcoVadis-Fragebogen isoliert zu bearbeiten, entschieden sich ATIS und die Berater, Rechtsanwalt Alexander Theek (Ypsilon) und Wirtschaftsprüfer Alexander Hinz (Xcellence | Wirtschaftsprüfung | Steuern | Beratung | ESG) für einen systematischen Ansatz: die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts nach VSME-Standard inkl. CO2-Bilanzierung sowie die Erarbeitung eines Grundstocks an Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Ein standardisierter Berichtsrahmen wie der VSME schafft eine belastbare und vergleichbare Datenbasis, die als Nachweis für EcoVadis und weitere Anforderungen systematisch genutzt werden können. Um den Nachhaltigkeitsbericht nach VSME strategisch für EcoVadis zu nutzen wurde zunächst eine Vergleichsanalyse zwischen den VSME- und den EcoVadis-Anforderungen durchgeführt, um EcoVadis-spezifische Anforderungen gezielt zu ergänzen. Die allgemeinen Anforderungen des VSME wurden jedoch auch über die EcoVadis-Anforderungen hinaus beibehalten. Ziel war der Aufbau einer nachhaltigen und zielgerichteten Reporting-Struktur. Statt der reinen Optimierung eines einzelnen Ratings ging es um einen ganzheitlichen Ansatz.

„Durch die Kombination aus CCF-Erhebung, VSME-Berichtsstruktur und EcoVadis-Mapping konnte ATIS eine standardübergreifende ESG-Architektur aufbauen. Die Abbildung aller Anforderungen in Tanso vereinfacht die Datenerfassung, macht den gesamten ESG- und EcoVadis-Prozess deutlich effizienter und bietet die entsprechenden Leitplanken um eine strukturierte Umsetzung zu gewährleisten.“
Alexander Theek
Alexander Theek
Rechtsanwalt, Sustainability-Auditor (IDW), Director Legal Compliance & ESG Assurance bei Ypsilon Group

Herausforderungen

  1. Aufbau von Fachverständnis – Nachhaltigkeitsanforderungen, Berichtsstandards und Rating-Logiken mussten zunächst grundlegend eingeführt und verstanden werden.
  2. Begrenzte Zeitressourcen – Die Umsetzung erfolgte parallel zum operativen Tagesgeschäft der Geschäftsführerin Melanie Berlin, ohne dedizierte ESG-Ressourcen im Unternehmen.
  3. Eingeschränkte Datenverfügbarkeit – Relevante Nachhaltigkeitsdaten waren bislang nicht systematisch erfasst.

Besonders deutlich wurde dies bei Scope 3: Es bestanden keine strukturierten Einkaufssysteme oder Lieferantendatenbanken. Entsprechende Emissionsdaten mussten teilweise über Buchhaltungsinformationen und manuelle Auswertungen rekonstruiert werden.

Warum Tanso

Für ATIS war es entscheidend, EcoVadis nicht als reines Rating-Projekt zu behandeln, sondern eine tragfähige strukturelle Grundlage zu schaffen. Tanso hat genau diesen Ansatz ermöglicht: Durch die Kombination aus VSME-Berichtsstruktur, EcoVadis-Vergleichsanalyse und integrierter CO₂-Bilanzierung konnten alle Anforderungen in einem zentralen System gebündelt werden – statt in parallelen Prozessen. Insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter interner Ressourcen war dieser integrierte Ansatz ausschlaggebend und ermöglichte ein effizientes Vorgehen ohne Doppelarbeit.

„Gerade ohne dedizierte ESG-Ressourcen hätten wir den Aufwand intern nicht ohne Software stemmen können. Mit Tanso konnten wir die Anforderungen strukturiert abbilden und den gesamten Prozess deutlich effizienter umsetzen.“
Melanie Berlin
Melanie Berlin
Geschäftsführerin von ATIS

Ergebnisse mit Tanso

Dank der Tanso Software konnte der erste Corporate Carbon Footprint (CCF) in kurzer Zeit strukturiert aufgebaut werden – mit deutlich geringerem Aufwand im Vergleich zu einer manuellen Umsetzung. Scope 1 und 2 sowie die relevantesten Scope-3-Kategorien wurden erfasst und bilden nun eine belastbare Grundlage für Reporting und weitere Dekarbonisierungsmaßnahmen.

Außerdem ermöglichte das integrierte VSME–EcoVadis-Mapping, Anforderungen aus dem Rating effizient aus der bestehenden Berichtsarchitektur abzuleiten – ohne parallele Systeme aufzubauen.

„Für uns war entscheidend, Nachhaltigkeit nicht nur punktuell für ein Rating aufzusetzen, sondern eine tragfähige Struktur zu schaffen. Mit Tanso konnten wir unser EcoVadis-Rating von 41 auf 69 Punkte steigern und damit bestehende Lieferantenbeziehungen sichern.“
Melanie Berlin
Melanie Berlin
Geschäftsführerin von ATIS

Ergebnisse auf einen Blick

  • Steigerung des EcoVadis-Scores von 41 auf 69 Punkte
  • Sicherung zentraler Lieferantenbeziehungen durch EcoVadis Bronze Rating
  • Deutlich reduzierter manueller Aufwand durch automatisiertes Reporting
  • Schnelle und strukturierte Umsetzung der ersten CO₂-Bilanz (CCF)
  • Aufbau einer standardübergreifend nutzbaren ESG-Datenbasis
  • Direkte Einreichung des Berichts aus Tanso als Nachweisdokument bei EcoVadis

Tanso fungierte dabei als zentraler Arbeitsrahmen, der Transparenz, klare Prozesse und eine effiziente Zusammenarbeit über alle ESG-Themen hinweg ermöglicht hat.

„Gemeinsam mit Tanso unterstützen wir unsere Mandanten dabei, Nachhaltigkeitsdaten strukturiert zu erfassen und die Datenqualität zu verbessern. Durch die integrierte Dokumentation und klare Systemlogik entstehen belastbare und auditfähige Informationen, die eine effiziente und prüfungssichere Berichterstattung ermöglichen.“
Alexander Theek
Alexander Theek
Rechtsanwalt, Sustainability-Auditor (IDW), Director Legal Compliance & ESG Assurance bei Ypsilon Group

Einflussfaktoren auf das EcoVadis Rating und identifizierte Verbesserungspotenziale

Den größten Einfluss auf das EcoVadis Rating hatte der Aufbau und die Dokumentation von Richtlinien. Dazu gehörten ein Code of Conduct, eine überarbeitete Human Rights Policy, eine Antikorruptionsrichtlinie, eine Beschaffungsrichtlinie und eine Umweltrichtlinie. Auch die Implementierung konkreter Maßnahmen sowie Fortschritte in der Berichterstattung haben maßgeblich zur Verbesserung beigetragen.

Nach Erhalt des ESG-Rating-Ergebnisses wurden bereits Verbesserungspotenziale identifiziert, die es ermöglichen, das nächste Rating nochmals zu verbessern. Hierzu gehört eine ausgedehntere Berichterstattung (inkl. KPI) über alle Umweltaspekte hinweg, sowie die Implementierung von weiteren Maßnahmen und der Abschluss und die Berichterstattung über den Prozess der Wesentlichkeitsanalyse.

Weiteres Optimierungspotenzial besteht insbesondere im Bereich Klimadaten: Eine vollständige Treibhausgasbilanz einschließlich aller Scope-3-Kategorien liegt derzeit noch nicht vor, und aktuell werden lediglich rund 42 % der Ausgaben in Kategorie 3.1 abgedeckt. In diesem Bereich besteht das Potenzial, das Rating signifikant weiter zu verbessern.

Ausblick

Aufgrund des engen Zeitrahmens konnte die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DWA) noch nicht vollständig abgeschlossen werden. Die KI-gestützten Vorschläge in Tanso haben den Prozess der IRO-Identifikation (Impacts, Risks & Opportunities) jedoch deutlich beschleunigt und wertvolle Impulse geliefert. Im nächsten Schritt soll nun die finale Bewertung erfolgen, um im kommenden Jahr eine noch zielgerichtetere und fundiertere Berichterstattung zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet die DWA zusätzliches Potenzial zur Verbesserung der Bewertung im EcoVadis-Rating.

Der Fokus bei ATIS liegt nun verstärkt auf der Umsetzung, bei der die neuen Richtlinien durch Schulungen in der Organisation verankert und definierte Maßnahmen konsequent umgesetzt werden. Erste Initiativen umfassen beispielsweise den Ausbau der E-Mobilität.

Im Bereich Klimadaten ist das Ziel, bis 2028 die Treibhausgasbilanz zu vervollständigen und die Datenqualität zu verbessern. Der Ausbau der Datengrundlage für Scope 3 ist elementar, um zukünftig auch Ziele für die Reduktion der Scope 3 Emissionen definieren zu können. Im Hinblick auf Scope 1 & 2 sollen bis 2030 konkrete Reduktionsziele erreicht werden.

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Über ATIS

ATIS GmbH hat sich auf die Konstruktion und Fertigung kundenspezifischer Maschinenbauteile und Sondermaschinen spezialisiert – unter anderem für die verarbeitende Industrie, die Lebensmittelindustrie, die Automobilteilindustrie und die Lasertechnik. Durch eine hohe Fertigungstiefe bietet ATIS technisch anspruchsvolle Lösungen aus einer Hand – von der Beratung und Konstruktion über die Fertigung bis zur Montage und technischen Dienstleistungen.

Ausgangslage: EcoVadis als klare Geschäftsvoraussetzung

ATIS wurde 2024 erstmals von einem ihrer größten Kunden zur verpflichtenden Teilnahme am EcoVadis-Rating aufgefordert – inklusive einer klar definierten Mindestpunktzahl. Im ersten Durchlauf erreichte das Unternehmen 41 Punkte, gefordert waren 44, und lag damit knapp unter der erforderlichen Schwelle. Das EcoVadis-Rating entwickelte sich dadurch von einer formalen Lieferantenabfrage zu einer geschäftskritischen Voraussetzung. Die Verbesserung der Bewertung wurde zur strategischen Notwendigkeit, um die Kundenbeziehung langfristig abzusichern.

Bis dahin war Nachhaltigkeit im Unternehmen nicht strukturell verankert. Weder ein formalisierter ESG-Prozess noch ein Nachhaltigkeitsbericht oder eine CO₂-Bilanzierung existierten. Mit der expliziten Kundenanforderung rückte das Thema Nachhaltigkeit erstmals in den strategischen Fokus.

VSME als strukturierte Grundlage für EcoVadis

Statt den EcoVadis-Fragebogen isoliert zu bearbeiten, entschieden sich ATIS und die Berater, Rechtsanwalt Alexander Theek (Ypsilon) und Wirtschaftsprüfer Alexander Hinz (Xcellence | Wirtschaftsprüfung | Steuern | Beratung | ESG) für einen systematischen Ansatz: die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts nach VSME-Standard inkl. CO2-Bilanzierung sowie die Erarbeitung eines Grundstocks an Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Ein standardisierter Berichtsrahmen wie der VSME schafft eine belastbare und vergleichbare Datenbasis, die als Nachweis für EcoVadis und weitere Anforderungen systematisch genutzt werden können. Um den Nachhaltigkeitsbericht nach VSME strategisch für EcoVadis zu nutzen wurde zunächst eine Vergleichsanalyse zwischen den VSME- und den EcoVadis-Anforderungen durchgeführt, um EcoVadis-spezifische Anforderungen gezielt zu ergänzen. Die allgemeinen Anforderungen des VSME wurden jedoch auch über die EcoVadis-Anforderungen hinaus beibehalten. Ziel war der Aufbau einer nachhaltigen und zielgerichteten Reporting-Struktur. Statt der reinen Optimierung eines einzelnen Ratings ging es um einen ganzheitlichen Ansatz.

„Durch die Kombination aus CCF-Erhebung, VSME-Berichtsstruktur und EcoVadis-Mapping konnte ATIS eine standardübergreifende ESG-Architektur aufbauen. Die Abbildung aller Anforderungen in Tanso vereinfacht die Datenerfassung, macht den gesamten ESG- und EcoVadis-Prozess deutlich effizienter und bietet die entsprechenden Leitplanken um eine strukturierte Umsetzung zu gewährleisten.“
Alexander Theek
Alexander Theek
Rechtsanwalt, Sustainability-Auditor (IDW), Director Legal Compliance & ESG Assurance bei Ypsilon Group

Herausforderungen

  1. Aufbau von Fachverständnis – Nachhaltigkeitsanforderungen, Berichtsstandards und Rating-Logiken mussten zunächst grundlegend eingeführt und verstanden werden.
  2. Begrenzte Zeitressourcen – Die Umsetzung erfolgte parallel zum operativen Tagesgeschäft der Geschäftsführerin Melanie Berlin, ohne dedizierte ESG-Ressourcen im Unternehmen.
  3. Eingeschränkte Datenverfügbarkeit – Relevante Nachhaltigkeitsdaten waren bislang nicht systematisch erfasst.

Besonders deutlich wurde dies bei Scope 3: Es bestanden keine strukturierten Einkaufssysteme oder Lieferantendatenbanken. Entsprechende Emissionsdaten mussten teilweise über Buchhaltungsinformationen und manuelle Auswertungen rekonstruiert werden.

Warum Tanso

Für ATIS war es entscheidend, EcoVadis nicht als reines Rating-Projekt zu behandeln, sondern eine tragfähige strukturelle Grundlage zu schaffen. Tanso hat genau diesen Ansatz ermöglicht: Durch die Kombination aus VSME-Berichtsstruktur, EcoVadis-Vergleichsanalyse und integrierter CO₂-Bilanzierung konnten alle Anforderungen in einem zentralen System gebündelt werden – statt in parallelen Prozessen. Insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter interner Ressourcen war dieser integrierte Ansatz ausschlaggebend und ermöglichte ein effizientes Vorgehen ohne Doppelarbeit.

„Gerade ohne dedizierte ESG-Ressourcen hätten wir den Aufwand intern nicht ohne Software stemmen können. Mit Tanso konnten wir die Anforderungen strukturiert abbilden und den gesamten Prozess deutlich effizienter umsetzen.“
Melanie Berlin
Melanie Berlin
Geschäftsführerin von ATIS

Ergebnisse mit Tanso

Dank der Tanso Software konnte der erste Corporate Carbon Footprint (CCF) in kurzer Zeit strukturiert aufgebaut werden – mit deutlich geringerem Aufwand im Vergleich zu einer manuellen Umsetzung. Scope 1 und 2 sowie die relevantesten Scope-3-Kategorien wurden erfasst und bilden nun eine belastbare Grundlage für Reporting und weitere Dekarbonisierungsmaßnahmen.

Außerdem ermöglichte das integrierte VSME–EcoVadis-Mapping, Anforderungen aus dem Rating effizient aus der bestehenden Berichtsarchitektur abzuleiten – ohne parallele Systeme aufzubauen.

„Für uns war entscheidend, Nachhaltigkeit nicht nur punktuell für ein Rating aufzusetzen, sondern eine tragfähige Struktur zu schaffen. Mit Tanso konnten wir unser EcoVadis-Rating von 41 auf 69 Punkte steigern und damit bestehende Lieferantenbeziehungen sichern.“
Melanie Berlin
Melanie Berlin
Geschäftsführerin von ATIS

Ergebnisse auf einen Blick

  • Steigerung des EcoVadis-Scores von 41 auf 69 Punkte
  • Sicherung zentraler Lieferantenbeziehungen durch EcoVadis Bronze Rating
  • Deutlich reduzierter manueller Aufwand durch automatisiertes Reporting
  • Schnelle und strukturierte Umsetzung der ersten CO₂-Bilanz (CCF)
  • Aufbau einer standardübergreifend nutzbaren ESG-Datenbasis
  • Direkte Einreichung des Berichts aus Tanso als Nachweisdokument bei EcoVadis

Tanso fungierte dabei als zentraler Arbeitsrahmen, der Transparenz, klare Prozesse und eine effiziente Zusammenarbeit über alle ESG-Themen hinweg ermöglicht hat.

„Gemeinsam mit Tanso unterstützen wir unsere Mandanten dabei, Nachhaltigkeitsdaten strukturiert zu erfassen und die Datenqualität zu verbessern. Durch die integrierte Dokumentation und klare Systemlogik entstehen belastbare und auditfähige Informationen, die eine effiziente und prüfungssichere Berichterstattung ermöglichen.“
Alexander Theek
Alexander Theek
Rechtsanwalt, Sustainability-Auditor (IDW), Director Legal Compliance & ESG Assurance bei Ypsilon Group

Einflussfaktoren auf das EcoVadis Rating und identifizierte Verbesserungspotenziale

Den größten Einfluss auf das EcoVadis Rating hatte der Aufbau und die Dokumentation von Richtlinien. Dazu gehörten ein Code of Conduct, eine überarbeitete Human Rights Policy, eine Antikorruptionsrichtlinie, eine Beschaffungsrichtlinie und eine Umweltrichtlinie. Auch die Implementierung konkreter Maßnahmen sowie Fortschritte in der Berichterstattung haben maßgeblich zur Verbesserung beigetragen.

Nach Erhalt des ESG-Rating-Ergebnisses wurden bereits Verbesserungspotenziale identifiziert, die es ermöglichen, das nächste Rating nochmals zu verbessern. Hierzu gehört eine ausgedehntere Berichterstattung (inkl. KPI) über alle Umweltaspekte hinweg, sowie die Implementierung von weiteren Maßnahmen und der Abschluss und die Berichterstattung über den Prozess der Wesentlichkeitsanalyse.

Weiteres Optimierungspotenzial besteht insbesondere im Bereich Klimadaten: Eine vollständige Treibhausgasbilanz einschließlich aller Scope-3-Kategorien liegt derzeit noch nicht vor, und aktuell werden lediglich rund 42 % der Ausgaben in Kategorie 3.1 abgedeckt. In diesem Bereich besteht das Potenzial, das Rating signifikant weiter zu verbessern.

Ausblick

Aufgrund des engen Zeitrahmens konnte die Doppelte Wesentlichkeitsanalyse (DWA) noch nicht vollständig abgeschlossen werden. Die KI-gestützten Vorschläge in Tanso haben den Prozess der IRO-Identifikation (Impacts, Risks & Opportunities) jedoch deutlich beschleunigt und wertvolle Impulse geliefert. Im nächsten Schritt soll nun die finale Bewertung erfolgen, um im kommenden Jahr eine noch zielgerichtetere und fundiertere Berichterstattung zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet die DWA zusätzliches Potenzial zur Verbesserung der Bewertung im EcoVadis-Rating.

Der Fokus bei ATIS liegt nun verstärkt auf der Umsetzung, bei der die neuen Richtlinien durch Schulungen in der Organisation verankert und definierte Maßnahmen konsequent umgesetzt werden. Erste Initiativen umfassen beispielsweise den Ausbau der E-Mobilität.

Im Bereich Klimadaten ist das Ziel, bis 2028 die Treibhausgasbilanz zu vervollständigen und die Datenqualität zu verbessern. Der Ausbau der Datengrundlage für Scope 3 ist elementar, um zukünftig auch Ziele für die Reduktion der Scope 3 Emissionen definieren zu können. Im Hinblick auf Scope 1 & 2 sollen bis 2030 konkrete Reduktionsziele erreicht werden.

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