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Environmental Product Declaration (EPD)

EPDs basieren auf einer umfassenden Lebenszyklusanalyse (Life Cycle Assessment, LCA) gemäß der ISO 14040-Normenreihe. Sie enthalten detaillierte Daten zu verschiedenen Umweltaspekten, darunter:​

  • Ressourcenverbrauch: Informationen über den Einsatz von Energie, Wasser und erneuerbaren Ressourcen.​
  • Emissionen: Angaben zu Emissionen in Luft, Wasser und Boden.​
  • Umweltauswirkungen: Bewertungen von Faktoren wie Treibhauseffekt, Ozonabbau, Versauerung, Eutrophierung und Ressourcenverknappung.​

Die Erstellung einer EPD erfolgt in mehreren Schritten:​

  1. Definition der Produktkategorie: Festlegung spezifischer Regeln und Anforderungen für die Produktgruppe, bekannt als Product Category Rules (PCR).​
  2. Durchführung der LCA: Sammlung und Analyse von Daten entlang des gesamten Produktlebenszyklus.​
  3. Erstellung der EPD: Dokumentation der Ergebnisse in einem standardisierten Format.​
  4. Verifizierung: Unabhängige Prüfung durch Dritte zur Sicherstellung der Genauigkeit und Glaubwürdigkeit der Informationen.​

EPDs dienen hauptsächlich der Transparenz und ermöglichen es Unternehmen, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte offen zu kommunizieren. Sie sind besonders im B2B-Bereich relevant, können aber auch umweltbewussten Endverbrauchern bei Kaufentscheidungen helfen.

Für produzierende Unternehmen, die mit komplexen CO₂-Bilanzierungsherausforderungen konfrontiert sind, bieten EPDs mehrere Vorteile:​

  • Transparenz: Durch die Offenlegung der Umweltauswirkungen können Unternehmen das Vertrauen von Geschäftspartnern und Kunden stärken.​
  • Wettbewerbsvorteil: Produkte mit geringerem ökologischem Fußabdruck können sich positiv von Mitbewerbern abheben.​
  • Compliance: EPDs unterstützen bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen und Nachhaltigkeitsstandards.​
  • Effizienzsteigerung: Die Analyse des Lebenszyklus kann interne Prozesse optimieren und Ressourcen effizienter nutzen.

Quelle:

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