Glossar

CO₂-Fußabdruck

Der CO₂-Fußabdruck, auch als Carbon Footprint bezeichnet, berücksichtigt nicht nur direkte Emissionen wie den Kraftstoffverbrauch eines Fahrzeugs, sondern auch indirekte Emissionen, die z. B. bei der Herstellung und dem Transport von Gütern entstehen. Dabei wird die Wirkung unterschiedlicher Treibhausgase wie Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O) durch die Umrechnung in CO₂-Äquivalente (CO₂e) vergleichbar gemacht.

Dieses Konzept hilft dabei, die ökologischen Auswirkungen von Aktivitäten und Produkten besser zu verstehen und gezielt Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen zu entwickeln. Unternehmen nutzen die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks, um ihre Nachhaltigkeitsstrategien zu optimieren und ihre Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette zu senken. Verbraucher können ihren CO₂-Fußabdruck durch bewusste Entscheidungen in den Bereichen Ernährung, Energie und Mobilität verringern.

Ein geringer CO₂-Fußabdruck ist ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz und unterstützt die Erreichung globaler Ziele wie der Begrenzung der Erderwärmung gemäß dem Pariser Abkommen. Gleichzeitig stärkt er die Förderung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Technologien.

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